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Woche 5

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Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt. (Ingmar Bergmann)

Die Psychoanalytikerin Susie Orbach schreibt sinngemäß: wer mehr isst, als er müsste, will der nicht einfach dick sein? Die Ärztin Dr. Gabriele Netzker schreibt ein Buch über die Angst vorm Abnehmen, die Botschaft des Übergewichts. Hinter der Angst, egal ob nicht abzunehmen, oder doch abzunehmen, steckt eine Riesenpallette an unbewussten Überzeugungen. Wir werden in dieser Woche nicht alle erwischen. (Aber dazu gibt es ja auch den Blog, der sich in Abständen mit diesen Themen auseinandersetzt.) Ich greife eine Idee heraus, und du bist gefordert, eine eigene zu entwickeln.

Meine unbewusste Angst, die mich Kilos als Puffer anlegen lässt, hat megaviel mit Abgrenzen zu tun. Ich schreibe oft über mein "Lieblingsgefühl": "ich kann nicht selbst bestimmen, wann ich was mache." Natürlich ist das ein hinderliches Lieblingsgefühl. Aber es ist mir vertraut und es hat mich wohl auch sehr lieb, denn es taucht aus allen möglichen und unmöglichen Ecken auf um mir zu zeigen: hallo, da bin ich wieder. Wäre ich es gerne los? Ganz ehrlich: nicht immer. Vielleicht – hoffentlich – immer öfter, aber ab und zu, fühle ich mich doch gerne als Opfer meiner "Umwelt". Und dann verkrieche ich mich in meinen Herzschmerz.

Und wir üben wieder Fastenherzblattentscheidungen. Wählst du Kandidat eins, das Befasten (m)einer unbewussten Angst, die dazu führen könnte, dass du dein Leben selbstbestimmter in Angriff nimmst, oder wählst du Kandidat zwei, (d)eine unbewusste Angst, was dazu führen könnte, dass du, welche Angst auch immer es sein mag, dich leichter und unbeschwerter durch das Leben bewegst.

Alles ist gut

herzlich

Celia

Die Angst vor dem Abnehmen oder Die Botschaft des Übergewichtes,

Das Anti-Diätbuch

 

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